Quarantäne

Nach dem Kauf sollte/muss man das Tier was man erworben hat,
- Erst einmal in Quarantäne halten,bis zu 6 Monate
- Egal von wem man es gekauft hat
- Dazu eignet sich am besten ein Glas Terrarium,da man dieses am besten wieder reinigen/desinfizieren kann,wenn was sein sollte
- Als Bodengrund ist dabei Zewa oder Zeitungspapier(was auch eine desinfizierende Wirkung hat) zu benutzen
- Auch müssen Kotproben genommen werden um diese auf Parasiten zu untersuchen lassen
- Sowie eine Magenspülprobe auf PCR untersuchen lassen,am besten in Wien meiner Meinung nach.

Das ist notwendig,damit man sich kein evtl krankes Tier in seinen Bestand oder ins neue Terrarium reinsetzt.
Im Gegensatz zu Glas kann man ein Terrarium aus Holz bei einigen Krankheiten am besten entsorgen, da man nie alle heraus bekommt!

Nach der Quarantänezeit und mit negativen Befunden kann man sein Tier ins neue Terrarium umsetzen!

Inkubator Eigenbau

Einen Inkubator kann man kaufen, diese sind meistens aber sehr teuer. Oder man baut sich selber einen!
Hier ein Vorschlag zum Eigenbau!


Ich habe ein altes Aquarium(60x30x30 BxHxT) genommen 

   Dann habe ich dieses mit Styroporplatten aussen herum verkleidet (Klick).

Dann habe ich die Styrobox von innen mit Aquariumsilikon versiegelt,dies 24 Std

trocknen lassen,dann kann das
Aquariumbecken in die Box eingelassen werden.

Nun habe ich 5 Steine(ca 10 cm hoch) auf dem Boden des Beckens gelegt(nachdem ich diese 1 1/2 Std im Backofen abgebacken habe, wegen der Bakt die sich daran befinden könnten).Einen Aquariumheizstab 28°-32° am Boden befestigt!


Anschliessend wird das Becken mit Wasser bis zur Oberkante der Steine gefüllt.

Auf den Steinen habe ich eine Plexiglasplatte gelegt,nachdem ich viele kleine Löcher in dieser gebohrt habe
.(Klick)

In das Becken gehört ein Thremometer/Hygrometer,am besten Digital.Da dies den Messbereich genauer anzeigt!

Oben am Aquariumbecken habe ich Links und Rechts Styroporstreifen in unterschiedlicher Höhe angeklebt.Auf dieser habe ich dann ebenfalls eine Plexiglasplatte gelegt. Das hat den Zweck, das das Tropfwasser,welches sich oben sammelt nicht auf das Gelege tropft
.(Klick)

Zum Schluss kommt noch der Deckel, mit Sichtfenster aus Styropor.



Futterverweigerung

Sollte die Kornnatter mal ihr Futter verweigern, kann dieses viele Gründe haben.Eine bevorstehende Häutung, zu kurzer Fütterungsabstand, Krankheiten,falsche Haltungsparameter und in der Paarungszeit(meist im Frühling).

Sind alle Bereiche abgecheckt und alles in Ordnung, kann man versuchen die Natter zum Fressen zu bewegen.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
-Schlange in eine kleinen Box mit Maus,Frostmaus aufgetaut,(nie Lebend) und diese über einige Std oder sogar über Nacht an einem abgedunkelten,ruhigen  Raum oder Styroporbox stellen.
-Die tote Maus mit Hühnerfett bestreichen
-Der toten Maus den Schädel anritzen, so das etwas Gehirnflüssigkeit austritt.Manche brauchen dies als Anreiz.

Der Schlange ausreichend Zeit dabei lassen, nicht direkt nach einer halben Stunde die Maus wieder wegnehmen.

Sollte sie dennoch nicht fressen, wird es nach ein paar Tagen wiederholt. Hier ist dann die Schlange mindestens 5 Tage in Ruhe zu lassen, da sie sonst noch mehr gestresst wird und die Wahrscheinlichkeit das sie frisst, sinkt nochmehr.

Auch wenn dieses über einen längeren Zeitraum gehen sollte, nicht die Geduld verlieren, wenn keine Krankheiten vorhanden sind.
Die Kornnattern können sehr lange ohne Nahrung auskommen.Gerade in der Paarungszeit verweigern gerne die Böcke ihre Nahrung, auch die Mädels können dieselben Symptome anzeigen. Hier kann die Verweigerung bis zu 6-8 Wochen oder länger andauern, da sie nun nur die Paarung im "Kopf" haben.

Das "Stopfen" sollte die allerletzte Möglichkeit sein.
Hier ist auf jedenfall jemand hinzuzuziehen,der damit Erfahrung hat.Da sonst die Schlange dabei verletzt werden kann.

Um zu wissen, was und wieviel man füttern soll, ist der Munsonplan sehr gut für den Anfang.





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